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Mexicahueliyotl · Tangerine Tunes (Live Session)
Ein dunkles, rhythmisch kraftvolles Stück, das auf einem historischen Gedicht basiert, das die Nacht vor der Schlacht in Mexiko-Tenochtitlan beschreibt. Mexicahueliyotl bringt historische Nahuatl-Worte in eine zeitgenössische Klangwelt und verbindet ausdrucksstarken Gesang, treibende Rhythmen und präkolumbische mexikanische Instrumente wie Teponaztli, Huēhuētl und Tecciztli.
Im Rahmen von Tlahtōlli erkundet das Stück, wie Worte und Klänge aus der Vergangenheit in der Musik von heute neues Leben finden können.


Biografie
FERREZ wurde in Mexiko-Stadt geboren und wuchs in Berlin auf. Als Sänger und Künstler bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Kulturen, Sprachen und Identitäten. Seit seinem sechsten Lebensjahr sang er am Nationalen Musikkonservatorium von Mexiko, absolvierte eine Ausbildung im Musiktheater, tourte mit einem Chor durch China und trat sogar als Sänger im deutschen Fernsehen auf. Nun veröffentlicht Ferrez endlich sein Solo-Album „Tlahtōlli“. „Tlahtōlli“ bedeutet „Sprache“ oder „Aussage“ in Nahuatl, einer indigenen Sprache Mexikos, die von den Azteken gesprochen wurde. Die Musik verwandelt klassisches Nahuatl in zeitgenössische Musik und verwebt melodische spanische Texte mit originellen Kompositionen des Latin Jazz, untermalt von jahrhundertealter, tief in der Tradition verwurzelter Nahuatl-Poesie und begleitet von präkolumbianischen Instrumenten.
Ferrez nimmt derzeit sein Debütalbum auf, das 2027 erscheinen soll, und hat im Vorfeld der Veröffentlichung bereits verschiedene Konzerte im Raum Berlin und Brandenburg gegeben, bei denen er das Publikum mit tiefgründigen Fragen zu Erinnerung, Identität und unserer Verbindung zur Vergangenheit in seinen Bann zog. FERREZ tritt mit einem siebenköpfigen Ensemble auf, bestehend aus Gesang, Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Hintergrundgesang und Percussion. Das Format lässt sich an verschiedene Bühnen und Umgebungen anpassen – von der kompletten Band über ein fünfköpfiges Ensemble bis hin zu einem intimen Duo oder einem Soloauftritt.
Aktuelles Programm
Tlathōlli - die Stimme lebt
Das neue Projekt von Ferrez verbindet lateinamerikanische Musiktraditionen mit zeitgemäßen Einflüssen aus Jazz und Pop – ein Programm, das ebenso weltläufig wie tief verwurzelt ist.
Die multikulturelle Setlist spannt einen Bogen von Eigenkompositionen und vertonten Gedichten bis hin zu ausgewählten Covern traditioneller Volksmusik wie Boleros, Rumbas und Salsa. Viele Stücke lassen Raum für Improvisation – ein zentrales Element des Konzepts, das jedem Konzert seine eigene Dynamik verleiht.
Der charakteristische Klang von Ferrez entsteht aus dem Zusammenspiel von vier Sprachen: Spanisch, Deutsch, Englisch und Nahuatl, der Sprache der Azteken. Eine besondere Klangfarbe erhält das Konzert durch den Einsatz prehispanischer Instrumente aus Mexiko. Tonflöten, Okarinas, Trommeln und Rasseln mit Ursprüngen weit vor der spanischen Kolonialzeit verbinden sich mit zeitgenössischen Arrangements zu einer musikalischen Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So entsteht ein kultureller Dialog, der auf europäischen Bühnen nur selten zu hören ist.
Begleitet wird Ferrez von einer vielseitigen Formation aus Klavier (Stanley Schätzke), Gitarre (Yamirah Gercke), Bass (Paul Brauner), Schlagzeug (Ria Rother) und Backing Vocals (Dilvin Şahin & Mai Linh Dang). Die Band vereint rhythmische Energie mit atmosphärischer Tiefe und schafft einen warmen, lebendigen Sound, in dem Tradition und Innovation auf natürliche Weise verschmelzen.

















